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An dieser Stelle werden wir im Laufe der Zeit Sprüche, Zitate und "Weisheiten" von Simon veröffentlichen.

8. November 93

Simons erster Martinszug. Anstelle seiner selbstgebastelten Laterne möchte Simon lieber eine Postkarte mit Fischen durch Jügesheims Straßen tragen. Stolz zeigt er jedem seine „Fisse“. Lediglich die Polizeibegleitung kann ihn begeistern und so kräht er in die andächtige Stille nach dem Martinslied: „Tatü, Tata, Feujaja dada!“
Ein paar Tage später trällert er dafür bei jedem kleinen Lichtchen: „Tinäne, Tinäne, Sonne oder Däne...“ 

11. November 93

Im Zug zu Tante Erna, Simons erster 3-Wort-Satz: „Meie Papa gugge.“ 

6. Dezember 93

Simon singt: „Lusi, lusi, lalala, Kilaus Abe da“ und geht begeistert in die „Dabbeldube“

27. Januar 94

Simon sagt: „Eierkoff“ und „alle löde Sau“

1. Februar 94

Wir haben heute frei und kuscheln zu dritt im Bett. Es ist so richtig schön gemütlich, bis Simon mein Hemd hochhebt, mich betrachtet und kräht: „Oh, kleine Busen, dicke Bauch!“

6. Februar 94

Simon singt: „Lalulu, Eiseba susu, Baby mit de Zug.“

Frühling 94

Simon hat wie immer zu allem einen Kommentar und bekommt gesagt, er sei ein richtiger Besserwisser. Auch darauf hat Simon eine Antwort: „Nein, bin kein Besserwisser, bin ein Allesweiser!“
Simon: „Ich bin ein höflich Schildkröt.“
Simon beschwert sich beim Anziehen: „Ich hab gedacht, vielleicht den Pulli mit der Schlange!“
Simon: „Mama, ich hab dich allerliebsten von ganzen Welt!“
Simon sucht seinen Kassettenrecorder: „Wo ist mein Zigarettenzikorder?“

Sommer 94

Fußballweltmeisterschaft, auch Simon kickt im Hof und verkündet: „Du derf net Klinsmann zu mir sage, ich bin de große Rudi Völler!“
Bootstour mit Opa an der Lahn. Simon soll morgens Brötchen holen, stapft ins Kiosk und sagt: „Fünf Brötchen für de Enten!“
Am Kiessee weiß Simon: „Muss man Schwimmflügel anziehen, dass man nicht untergeht. Und eine Badehose, sonst beißen die Fische in den Pipimann!“
„Meine Schwester heißt Mama – ach Quatsch, Beate.“
„Meine Mama hat ein Streif am Arm!“

14. August 94

Simon kann bis 12 zählen.

Herbst 94

Ich muss husten und Simon sagt ganz höflich: „Gesundheit!“
Frage an Simon: „Hast du einen Stinker in der Hose?“
Simon: „Keine Ahnung!“
Nach einer Autofahrt mit Opa berichtet Simon: „Ich hab ein Armleuchter gesehen!“ 
Simon singt: „Ham se nich, ham se nich eine kleine Frau für mich? Ja, ja, ja, wir haben eine da!“
Opa will beim Spaziergang auch mal Simon auf dem Rädchen ziehen.
Simon: „Nein Opa, du derf net!“
Opa: „Aber warum denn nicht?“
Simon: „Is zu schwer!“

17. Dezember 94

Wir gehen spazieren, Opa will auch mit, aber Simon sagt: „Opa, du derf net!"
Opa fragt: „Warum denn nicht?“
Simon: „Weil, nur Menschen dürfen mit!“

9. Dezember 94

Der Nikolaus kommt. Simon hebt den Pulli hoch und zeigt dem Nikolaus seinen nackten Bauch, weil: „Da ist ein Baby drin.“
Sein Freund Moritz interessiert sich mehr für den Nikolaussack, weil: „Da sind Geschenke drin.“

Winter 94 / 95

Simon macht seiner Mama gerne Komplimente:
„Die liebe, gute Mama kommt mit dem Zug! Ich bin ganz stolz! Mama, bist du gut gelaunt? Ich bin dein liebster, bester Freund!“
Simon möchte mit uns „Das Lied von Herr Krippe“ singen (gemeint ist ‚Ihr Kinderlein kommet’).
Simon übt mit Opa das Reimen. Klappt schon ganz gut, nur als Opa vorgibt: „Der Opa ist nicht gern allein / und er trinkt so gerne ...“ beendet Simon den Satz wahrheits-, aber nicht reimgemäß: „Bier“
Jutta: „Mal sehen, ob du rätst, was ich da aus dem Papier ausschneide.“
Simon: „Schneids du eine Majonäse aus?“
Besuch in meiner Schule. In der Klasse wird gefeiert und so antwortet Simon später auf meine Frage, was man denn in so einer Schule machen könne, mit: „Kuchen essen.“
Simon: „Papa, wie heißt dein Auto?“
Papa: „VW-Passat“
Simon : „Und wie viel hat das gekostet?“
Ich habe eine neue Jacke, die gleiche wie Evi. Wird schon keiner merken, denk ich mir, bis Simon fragt: „Mama, hast du von der Evi die Jacke gekauft?“
Simon benimmt sich beim Abendessen so unmöglich, dass ich irgendwann schimpfe: „Simon, wenn du so weiter machst, dann fliegst du hier in hohem Bogen raus!“
Darauf Simon, mit Tränen in den Augen: „Mama, ich hab doch keine Flügel. Ich kann doch nicht fliegen!“
Simon ist schmusig und nuckelt an Papas Ohrläppchen. Auf Michaels Frage warum, erwidert Simon: „Da kommt Milch raus!“
Michael: „Das ist ja praktisch, dann müssen wir keine mehr kaufen.“
Simon: „Doch, zu Nachfüllen!“

10. Januar 95

Simon kommt schwer ins Grübeln: „Bin ich ein Schafskopf? Bin ich sicher ein Schafskopf!“ 

29. Januar 95

Wir sitzen in der Wirtschaft, ich trinke Spezi. Simon fragt: „Was steht da drauf?“
Ich: „Spezi, nur für Erwachsene, nicht...“
Simon fällt mir ins Wort: „Nicht für kleine Kinder. Das weiß man doch!“

9. Februar 95

Simon hilft mir beim Geschenke auspacken, packt eine Unterhose aus und meint: „Oh Mama, da hast du eine Windel bekommen!“  

März 95

Sonntagmorgen, ich lese Simon vor. Simon weckt Papa, indem er ihm die Bücher mitten aufs Gesicht legt und verkündet: „Papa, du kannst zum Beispiel mal die Bücherns halten!“
Simon benutzt zu dieser Zeit gerne den dreifachen Plural: „Die Bücherns, die Männerns, die Kinderns....“

April 95

Simon: „Manchmal hat der Osterhase eine Beule am Kopf.“

April 95

Im Auto ist Simon quengelig, um ihn auf andere Gedanken zu bringen, sage ich ihm, ich hätte gerade den Osterhasen gesehen.
Simon: „Ich auch!“
Ich frage: „Was hatte der denn in der Hand?“
Simon: „Ein blaues buntes Ei.“
Ich frage: „Noch etwas?“
Simon: „Und ein Stirnband hat er an. Damit ihm die Haare nicht ins Gesicht fliegen!“

April 95

Wir gehen in den Zoo und ich frage Simon auf der Hinfahrt, welche Tiere denn im Zoo sind.
Simon: „Flamingos und Spinnen und Fliegen.“

20. April  95

Simon erklärt an seinem dritten Geburtstag: „Da singen alle „Happy Birthday“ für mich!“ Also schmettern wir los, während im Hintergrund leise das Radio läuft. Simon schmeißt sich beleidigt auf die Bank und ruft: „Die Leute können alleine singen!“
Geschenkt bekommt er auch einen kleinen Rucksack, den er vorher schon gesehen hatte und ruft freudig: „Oh, noch ein Schulrucksack für mich!“

Fortsetzung folgt.